Kein topvolley 2015 wegen Olympia-Qualifikation

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Kein topvolley 2015 wegen Olympia-Qualifikation

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Eventcourt AG, Veranstalterin vom Women’s Top Volley International Basel, hat entschieden, das Turnier 2015 aus sportlichen Gründen nicht durchzuführen. Die kontinentalen Olympia-Qualifikationen, welche Anfang Januar stattfinden, verhindern ein sportlich attraktives und vollständiges Teilnehmerfeld. Ab 2016 wird das Club-Turnier wieder wie gewohnt vom 27. bis 29. Dezember in der St. Jakobshalle Basel stattfinden.

Zürich/Basel, 11. Juni 2015 – Vom 4. bis 9. Januar 2016 finden unter anderem die europäischen Qualifikationsturniere der Frauen für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro statt. Entsprechend hat der Internationale Volleyball-Verband FIVB im Zeitraum vom 23. Dezember 2015 bis 10. Januar 2016 eine offizielle Nationalteam-Periode definiert, in welcher die Clubs ihre Spielerinnen für die Landesauswahlen freigeben müssen.
Alle Top-Nationen, die sich nicht bereits 2015 via FIVB World Cup (2 Plätze) direkt für Olympia qualifiziert haben, werden an dieser Qualifikationsrunde teilnehmen. Die Nationalspielerinnen dieser Länder werden ihren Clubteams an einem Einladungsturnier wie dem topvolley somit nicht zur Verfügung stehen. „Die Erfahrung aus vergangenen Jahren sowie erste Gespräche mit europäischen Spitzenclubs haben gezeigt, dass es im Vor-Olympia-Jahr praktisch unmöglich ist, attraktive Clubs für ein Turnier zwischen Weihnachten und Neujahr einzuladen“, erklärt Stav Jacobi, VR-Präsident der Eventcourt AG. „Zusätzlich ist das Risiko sehr hoch, dass diese Teams nur mit geschwächten bzw. zweitklassigen Kadern nach Basel reisen würden. Dies würde die sportliche Qualität des Turniers massiv schwächen. Nach gründlicher Analyse des Turniers 2014, intensive Diskussionen um mögliche Alternativlösungen sowie den Rückmeldungen der Clubs haben wir uns im Mai entschieden, im Dezember 2015 kein topvolley zu organisieren, sondern uns mit voller Kraft auf die Ausgaben 2016 bis 2018 zu konzentrieren“, führt Stav Jacobi weiter aus.

Langfristige Sicherung des Events nur mit sportlicher Qualität möglich
Bei der Erarbeitung des neuen Veranstaltungskonzeptes bzw. bei den ersten Vertragsunterzeichnungen mit den Hauptpartnern St. Jakobshalle und Ramada Plaza im 2013 (jeweils Fünf-Jahres-Verträge) stand das exakte Austragungsdatum der europäischen Olympia-Qualifikation noch nicht fest (Vorgabe der FIVB für die Kontinentalverbände: Januar bis Mai 2016). Für eine langfristige Planung und Sicherung des Events war das Veranstaltungskonzept über fünf Jahre ausgelegt. Zentrale Faktoren, um diese Ziele zu erreichen, sind jedoch einerseits die kostendeckende Durchführung, andererseits aber vor allem auch die Sicherstellung eines sportlich hochwertigen Teilnehmerfeldes.

Partner sprechen Vertrauen aus und schauen in die Zukunft
Die Veranstalterin hat im Vorfeld mit den wichtigsten Partnern persönliche Gespräche geführt, um die Situation zu erklären und gemeinsam die Zukunft zu planen. „Die Partner haben uns weiterhin das Vertrauen ausgesprochen und zeigen Verständnis, obwohl sie den Unterbruch ebenfalls bedauern“, erklärt Turnierdirektorin Erika Herzig. „Wir hoffen, dass auch die langjährigen Zuschauer und die treue Volleyballgemeinde in und um die Schweiz – wie bereits bei einem ähnlichen Fall im Jahr 2000 – Verständnis haben werden.“ Denn wie bei den Volleyballfans steht auch bei den Organisatoren die sportliche Qualität des Turniers an oberster Stelle. „Wir wollen den Zuschauern am topvolley auch in Zukunft ‚Top Volleyball‘ bieten können“, betont Erika Herzig. Der FIVB-Kalender (bzw. der internationale Terminkalender) ist in den letzten Jahren immer enger geworden und praktisch bis auf den letzten Tag im Jahr verplant, was die Organisation eines solchen Turniers rund um diese Termine herum nicht gerade einfacher macht.
Trotz des Unterbruchs wird Eventcourt AG ab Mitte 2015 die Organisation und Vermarktung der Ausgaben 2016 bis 2018 in Angriff nehmen. „Mit der entsprechenden Vorlaufzeit wird es uns gelingen, ein attraktives Teilnehmerfeld zusammenzustellen und das topvolley – auf Basis der Ausgabe 2014 – mit weiteren punktuellen Veränderungen nochmals einen grossen Schritt vorwärtszubringen“, ist Erika Herzig überzeugt.

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Das Women’s Top Volley International ist ein vom Internationalen Volleyballverband FIVB anerkanntes, jährlich wiederkehrendes Einladungsturnier für die weltweit besten Club-Teams im Frauen-Volleyball. Das bekannte Traditionsturnier am „Drei-Länder-Eck“ zieht hauptsächlich Zuschauer aus der Schweiz, Deutschland und Frankreich an, hat aber dank den internationalen Teilnehmern sowie durch eine umfassende TV-Rechtevermarktung eine Ausstrahlung weit über die drei Landesgrenzen hinaus. Das topvolley gilt als bestes Club-Einladungsturnier der Welt.